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15.12.2010: Formtest für drei Athleten des LAV Oberhausen

Westdeutsche Meisterschaften

Drei Leichtathleten der LAV Oberhausen haben inzwischen die Qualifikationsnorm für die Deutschen Meisterschaften erfüllt.

Stefan Naunheim wird Mitte Juli bei den Deutschen Leichtathletikmeisterschaften in Braunschweig beim Speerwurf starten. Martin Schmidt und Robin Wortelkamp gehen bei den Deutschen Jugendmeisterschaften Anfang August in Ulm an den Start.

Die Westdeutschen Meisterschaften im benachbarten Duisburg bot den drei Athleten noch einmal die Möglichkeit eines Formtests. Stefan Naunheim fehlte bei seinen Versuchen ein wenig Gegenwind. So konnte der Speer nicht optimal segeln. Der Wettkampf zog sich wegen des gleichzeitig ausgetragenen Hammerwurfs unnötig in die Länge und die hohen Temperaturen setzten den Athleten zusätzlich zu.

Das alles trug nicht zur besten Motivation der Werfer bei. Trotzdem schaffte es Naunheim mit seinem ersten nicht optimalen Wurf von 65,15 m sofort die Führung zu übernehmen. Trotz einiger Korrekturen durch seinen Trainer Josef Ziegenfuß blieb sein weitester Wurf unter 70 m. Mit 68,93 m im fünften Versuch konnte sich Naunheim aber ganz klar den Titel des Westdeutschen Meisters sichern.

Martin Schmidt startete über 110 m Hürden eine Klasse höher als üblich. Für ihn bedeutete das, die Hürdenhöhe der Männer (1,067 m) statt der Jugendhürden (0.991 m) überlaufen zu müssen. Schmidt kam mit der Höhe gut klar und lief nach 15,89 Sek. als Dritter ins Ziel.

Eine Stunde später startete er in einem Einlagelauf noch einmal über die gleiche Distanz. Hier lief es noch besser und Schmidt konnte seine Zeit auf 15,70 Sek. klar verbessern. Mit dieser Zeit verpasste er die Qualifikationsnorm für die Deutschen Juniorenmeisterschaften um eine Zehntelsekunde. Sein Tariner Udo Schiller ist aber sicher, dass Schmidt in einem guten Lauf bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Ulm den Zwischenlauf erreichen wird.

Robin Wortelkamp hatte sich mit einem Lauf über 1500 m in der Mittagszeit nicht die beste Disziplin ausgesucht. Auch er startete in der nächsthöheren Klasse. In einem starken Feld konnte Wortelkamp ihm vorgegebene Zeit bis 1200 m die halten. Dann fehlte ihm aber noch ein wenig Stehvermögen. Mit 4:05,40 Min. blieb er nur ganz knapp über seiner Bestzeit und beendete den Lauf als Sechster.

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