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25.09.2011: Oberhausens Sportportal

Triathlon Junioren Weltmeisterschaft in Peking

Unter keinen guten Vorzeichen stand die Teilnahme von Annika Vässing bei der Triathlon Junioren Weltmeisterschaft in Peking. Schon die ganze Saison 2011 lief verletzungsbedingt nicht sehr gut. Annika musste laufend Rückschläge im Heilungsverlauf wegstecken. Richtig heftig erwischte es sie allerdings vor dem Jahreshöhepunkt, der Weltmeisterschaft. Noch am Tag des Abfluges stand die Teilnahme in den Sternen. Doch Annika entschloss sich nach Peking zu fliegen.

Nach einer Woche Aklimatisierung bei feuchten 27 bis 30 Grad, konnte Annika sich nach Ihrer verletzungsreichen Vorbereitung nun doch noch auf ihren WM Start in Peking freuen. Leider jedoch regnete es am Morgen ihres Rennen in Strömen und die Außentemperaturen waren bis auf 14 Grad gesunken. Schon vom Einschwimmen im Stausee von Changpin durchgefroren, der zwar noch 25 Grad hatte, wartete die 18 jährige Triathletin aus Oberhausen auf ihren 2. WM Start. Genau um 10.45 Ortszeit ging es dann mit 54 Teilnehmerinnen auf die 750 Meter lange Schwimmstrecke. Hier ging für die Ausnahmeathletin gar nichts mehr, sodass sie nach 11:05 Minuten erst als 45. das Wasser verließ. Jetzt hieß es kämpfen, den von Regenwasser durchnässten Helm auf den Kopf setzen, in die nassen Radschuhe steigen.  Hier zeigte sich dass sich das Üben, Neo aus und rein in die Schuhe gelohnt hatte. Gut 20 Sekunden holte sie gegenüber dem Vorjahr hierbei heraus. Und nun ab auf die 20 Kilometer lange Radstrecke, auf der das Wasser fast stand. Nach knapp 10 Kilometern hatte Annika sich durch eine hochklassige Radleistung an die Spitze des gesamten Teilnehmerfeldes gefahren, wo sie auch weiterhin für ein hohes  Radtempo sorgte. Nach 33:35 Minuten stand der Wechsel in die ebenfalls nassen Laufschuhe an. Die ersten Meter auf der 5 Kilometer langen Laufstrecke gingen noch ganz gut, aber durch die Kälte und Nässe bekam die Ausnahmeathletin leider wieder ihre starken muskulär bedingten Rückenbeschwerden, mit denen sie in den Tagen vor dem Abflug nach Peking schon zu kämpfen hatte. Nach 18:48 Minuten und einer Gesamtzeit von 1:04,49 Stunden überquerte Annika die Ziellinie und konnte sich trotzdem einen ungefährdeten 10. Platz bei dieser Weltmeisterschaft erkämpfen. Sie war zwar nicht ganz glücklich darüber, konnte aber ihren 10. Platz aus dem Vorjahr bestätigen und hatte nur 1:09 Minuten auf die Siegerin verloren. Dank gute Arbeit der Physiotherapeuten genoss die Schülerin dann noch zwei Tage Peking auf einer ganz besonderen Art.

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