15.12.2010: Vielfältige Vorteile für die Gesundheit

Sport und Krebs – zwei Begriffe, die sich nach Meinung vieler kaum miteinander in Verbindung bringen lassen. Dabei bietet der Sport nicht nur präventive sondern auch nach und sogar während einer Krebserkrankung Vorteile.
Dass Sport in der Krebsprävention eine nicht unerhebliche Rolle spielt, gilt mittlerweile wissenschaftlich als erwiesen. So erkranken deutlich weniger Menschen an Krebs, die regelmäßig Sport treiben. Hier ist vor allem Ausdauersport zu empfehlen, wobei die Wirkung in Abhängigkeit der Art des Krebses variiert.
Zudem können verschiedene wissenschaftliche Studien inzwischen belegen, dass Sport auch in der Rehabilitationsphase heilsam wirkt. Das Rückfallrisiko etwa bei Brust- oder Darmkrebs kann durch regelmäßigen Sport erwiesenermaßen gesenkt werden. Und entgegen früherer Überzeugungen wird heute selbst in der Therapiephase zu Bewegung geraten.
So können zum Beispiel Erschöpfungszustände, die während und lange nach der Chemotherapie auftreten, das sogenannte Fatigue-Syndrom, durch Sport abgemildert werden. Wobei hier natürlich nicht von gewöhnlicher sportlicher Belastung die Rede sein kann. Im Gegenteil, für den durch Krebs und Therapie stark geschwächten Körper kann schon ein kurzer Spaziergang an die Belastungsgrenze gehen.
Allgemein ist es sowohl während der Krankheit als auch in der Rehabilitation dringend zu empfehlen, nicht nach eigenem Ermessen Sport zu treiben oder sich Bewegung zu verschaffen, sondern hierbei in stetem Kontakt mit einem Arzt zu bleiben und das Bewegungsprogramm gemeinsam zu erarbeiten. Des Weiteren gibt es auf speziell Sport und Krebs fokussierte Gruppenangebote.
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