15.12.2010: Schachverein Schwarz-Weiss Oberhausen 51/96

Es war das erste von drei Schicksalsspielen für die 2. Mannschaft von Schwarz-Weiß Oberhausen in der Emscherklasse. Und die Liricher legten gut vor.
Zunächst gewann Timo Stieglitz seine Partie kampflos, da sein Gegner nicht erschienen war. An Brett 6 gewann Severin Josten durch eine Kombination eine Figur und blieb damit zum dritten mal hintereinander ungeschlagen.
Robert Klein an Brett 3 ließ seinen Gegner von Beginn an nicht ins Spiel gelangen, verdonnerte dessen Figuren zur Passivität und gewann letztendlich die Partie durch einen Königsangriff. Nur Sekunden später konnte Jürgen Wawrzyniak an 4 sein Bauernendspiel gewinnen, so dass die Schwarz-Weißen beim Zwischenstand von 4:0 den Kampf nicht mehr verlieren konnten. Doch die restlichen Partien verliefen nicht optimal für die Oberhausener. Zunächst verlor Sven Heintze an Brett 5 seine
Partie im Endspiel, während Jürgen Schmidt an 7 einen Bauern nach dem anderen abgeben musste und ebenfalls verlor. An Brett 1 kämpfte Günther Grunwald gegen seine drohende Niederlage an, doch gegen den um 400 DWZ-Punkte stärkeren Gegner hatte er letztendlich keine Chance und verlor. So kämpfte nur noch Khoa Trinh an Brett 8. Erst letzte Woche erlernte er die Eröffnung "Albins Gegengambit" und wandte sie direkt im Spiel an. Sein Mut wurde belohnt und er steuerte den vollen Punkt zum Endstand von 5:3 für Schwarz-Weiß bei. Bereits im nächsten Spiel werden die Weichen gestellt, ob die Liricher den Klassenerhalt schaffen, denn
dann wird die 4. Mannschaft von Bottrop 21 zum Schicksalsspiel Nummer erwartet.

Text: Pressemitteilung