15.12.2010: Wie bei der Tour de France

31,1 Kilometer, 1100 Höhenmeter, 7000 Starter – die Fakten lassen schon erahnen welch große Herausforderung der Hermannslauf ist. Doch zwei Oberhausener Athleten ließen sich nicht einschüchtern und stellten sich tapfer der Herausforderung.
Mit Shuttle-Bussen ging es von Bielefeld zum Start am Hermannsdenkmal. Die Strecke schlängelte sich über die Anhöhen des Teutoburger Wald nach Bielefeld zur Scharrenburg. An vielen Passagen und den tükischsten Steigungen herrschte ausgelassene Stimmungn an diesem Aprilsonntag, der mit milden Temperaturen seinem Namen alle Ehre machte.
Vor dieser Kulisse machten sich Marc Ziegenfuß und Robert Poß an diesem sommerlichen Aprilsonntag in der letzten von drei Startgruppen auf den Weg. Robert Poß ging sehr engagiert ins Rennen und befand sich anfänglich noch auf einem sehr guten Weg. Doch am Ende musste er dem hohen Tempo Tribut zollen und brach ein. Dennoch kam er mit einer passablen Zeit von 2:46 ins Ziel, welche den 964 Platz bedeutete. Weniger erfolgreich verlief es für Mark Ziegenfuß, der zwar das Rennen kontrollierter anging, auf Grund der steigungsreichen Strecke aber schnell Krämpfe bekam. Trotz allem quälte er sich mit 3:47 ins Ziel und belegte den 5113 Platz.
Beide Läufer waren von der Stimmung begeistert, die Streckenweise an die Atmosphäre bei der Tour de France erinnerte. So schön die Stimmung auch war, konnten sich beide direkt nach dem Rennen eine erneute Teilnahme im nächsten Jahr nicht vorstellen. Aber Lance Armstrong ist ja auch noch einmal zurück gekommen ...
Text: Pressemitteilung