15.12.2010: Sind sie zu stark, bist du zu schwach!!

Mehr als 4.000 Teilnehmer strömten am vergangenen Sonntag zum wohl härtesten Lauf aller Zeiten nach Weeze zur zweiten Auflage des Fisherman’s Friend Strongman Run.
Fast 25.000 Zuschauer wollten sich dieses Spektakel nicht entgehen lassen. Auch neun wagemutige Oberhausener Athleten vom Oberhausener Turnverein und der LAV Oberhausen wollten es wissen: „Wann ist ein Mann ein Mann?“
Eine 16 Kilometer lange Strecke mit insgesamt 14 Hindernissen musste überwunden werden. Hindernisse, die ihrem Namen auch gerecht wurden, wie zum Beispiel der Wachmacher mit Schlammlöchern zwischen zwei Bunkern, der jedem Teilnehmer nasse Füße garantierte. Eine Schlammschlacht sondergleichen. Oder die sechs Meter hohe Klagemauer, die durch aufgestapelte Heuballen vor und hinter der Mauer zu überwinden war. Ebenfalls das Loch Nass, mit Treibsand wie in der Sahara, nur mit verdammt tiefen Wasserlöchern. Fünf Meter lange Betonröhren, genannt Rattenlöcher, die nur kriechend zu überwinden waren. Oder das 30 m lange, stockdunkle schwarze Loch, das für die Läufer blanken Horror bieten sollte. Am Ende der Acht-Kilometer-Runde zwang die Schlammschleuse die Teilnehmer ein weiteres Mal in den Matsch.
Das alles konnte unsere „Strongmen“ nicht davon abhalten sich dieser Herausforderung zu stellen. Das beste Ergebnis erzielte Heinz van Dongen, der als Achter nach 1:16,53 Std. das Ziel erreichte. Auch Robert Poß wuchs als 232. in 01:35:31 Std. über sich hinaus. Christian Schütze als 735., Konstantin Adler als 736. und Marcel Berger als 737. überquerten gemeinsam in der Zeit von 1:50,54 Std. die Ziellinie. Der Herausforderung stellten sich weiterhin Marc Ziegenfuss (1156.), Stefan Kersting (1892.), Dietmar Behet (2061.) und Sven Dittrich. Wer zwei Runden dieser extremen Stecke, nass, dreckig und geschafft bewältigt, kann von sich behaupten ein Strongman zu sein.
Text: Pressemitteilung