24.05.2007: Flugartisten - Video der Woche 10/2007

Wem traditionelles Volleyball und seine Beachvariante zu langweilig sind, wer als Kind schon in Hüpfburgen randaliert hat, für den gibt es jetzt genau das Richtige: Bossaball! Der verrückte Sport vermischt Volleyball, Fußball, Trampolinspringen und Capoeira zu einer atemberaubenden Show.
Abwechselnde Fallrückzieher, Salti, Flick Flacks und Powersmashes sollten selbst den letzten Sportmuffel beeindrucken. Und als wenn das allein nicht für gute Stimmung reichen würde, kann noch ein so genannter „Samba Referee“ hinzukommen. Ein Schiedsrichter, der mit Mikro, verschiedenen Percussioninstrumenten und einem DJ-Set den Master of Ceremony gibt und allen Beteiligten einheizt. Aber selbst ohne diesen sind Latinorhythmen beim Bossaball immer zu hören - die Spieler ganz bewusst zu immer spektakuläreren Aktionen animierend.
Der neue Freizeitspaß kommt ursprünglich aus Spanien, hat aber sehr schnell seine Anhänger in anderen Ländern gefunden. Insbesondere bei den Ballzauberern vom Zuckerhut ist er als Beachsport überaus beliebt.
Der Court besteht aus aufgeblasenen Luftpolstern und zwei Trampolinen, getrennt durch ein je nach Spielstärke variabel hohes Netz. Ziel ist es, den Ball in der gegnerischen Spielhälfte auf den „Boden“ zu spielen. Das geschieht meist durch einen eindrucksvollen Smash des Trampolinspringers. Dieser muss allerdings spätestens beim achten Kontakt erfolgen.
Bossaball lässt sich mit drei bis fünf Spielern pro Mannschaft spielen. Aufgrund des transportablen und schnell aufgebauten Courts kann man es aber nicht nur am Strand, sondern auch auf den verschiedensten Veranstaltungen ausprobieren.
Man sollte sich also nicht erschrecken, wenn auf dem nächsten Volksfest verrückte Fallrückzieher in drei Metern Höhe durchgeführt werden. Genauer hinschauen sollte man hingegen doch einmal.
Umfangreiche Informationen sowie weitere Videos bekommt ihr auf www.bossaball.com.
Text: Kevin Ritter